Post-Doc und WiMi im Themenfeld Politische Kommunikation in den sozialen Medien gesucht!

Zum 1. August 2016 übernehme ich den Lehrstuhl für Journalistik/Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt digitalisierte Kommunikation und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg. Für den Aufbau meiner neuen Abteilung habe ich zwei Stellen ausgeschrieben, eine Wissenschaftliche MitarbeiterInnen-Stelle (50%) und eine Post-Doc-Stelle (100%) jeweils auf zunächst drei Jahre ab dem 01. September 2016 im Themenfeld politische Kommunikation in den sozialen Medien – entweder mit Fokus auf die Inhalte politischer Kommunikation oder mit Fokus auf Rezeption und Wirkung politischer Kommunikation. Näheres findet Ihr hier (WiMi) und hier (PostDoc).

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Antrittsvorlesung UZH: Politische Kommunikation in Zeiten individualisierter Mediennutzung

Am 4. April 2016, etwas mehr als ein Jahr nach meinem Start in Zürich, habe ich meine Antrittsvorlesung an der Universität Zürich zur Frage der “Politischen Kommunikation in Zeiten indvidiualisierter Mediennutzung” gehalten, und zwar im sogenannten Churchill-Saal, der Aula in der Winston Churchill 1946 seine  «let Europe arise!» Rede gehalten hat. Ein sehr eindrucksvoller Rahmen und für mich eine sehr bewegende, aber auch schwierige Veranstaltung, weil ich zur selben Zeit bereits mit der Universität Hamburg verhandelt habe.
Hier sind das Manuskript und die Folien meiner Antrittsvorlesung: Antrittsvorlesung_KKvK_Folien Antrittsvorlesung_KKvK_Final

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neuer Artikel zur Regulierung von Suchmaschinen, Social-Media-Plattformen und App-Stores aus Nutzerperspektive erschienen

Medienregulierung zur Förderung der Vielfalt der den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehenden, aber vor allem auch von ihnen rezipierten Informationen steht mit der wachsenden Bedeutung der sogenannten New Information Intermediaries (Suchmaschinen, Social-Media-Plattformen und App-Stores) vor grossen Herausforderungen. Gemeinsam mit Natali Helberger (Universität Amsterdam) und Rob van der Noll (SEO Economic Research) diskutiert Katharina Kleinen-von Königslöw in einer Sonderausgabe der Zeitschrift info, warum frühere Ansätze der Informations-Gatekeeperregulierung in diesem Fall nicht mehr greifen. Ausgehend vom aktuellen empirischen Forschungsstand zur Rezeption politischer Informationen über die New Information Intermediaries entwerfen sie einen neuen, Nutzer-zentrierten Zugang zur Medienregulierung, der das dynamische Verhältnis von Gatekeepern und Gated (also den NutzerInnen und Nutzern) stärker mitberücksichtigt.

Zum Nachlesen hier klicken.

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Artikel zu Intermedia Agenda Setting in Journalism

Intermedia Agenda Setting Prozesse werden zumeist nur für einen Teil der Nachrichtenlandschaft betrachtet. Auf Basis unseres umfangreichen AUTNES Datensatzes konnten wir (Ramona Vonbun, Klaus Schönbach and I) dagegen Intermedia Agenda Setting für das gesamte Nachrichtenuniversum eines Landes während des nationalen Wahlkampfs nachzeichnen: Unsere Analyse von 38 Zeitungen, Fernsehnachrichten, Nachrichten-Webseiten und der wichtigsten Nachrichtenagentur zeigen im Gegensatz zu früheren Studien, dass Intermedia Agenda Setting-Prozesse auch zu Wahlzeiten auftreten können. Desweiteren hängt die Meinungsführer-Rolle eines Medium stark von Themeneigenschaften wie Aufdringlichkeit und Nähe ab. Und Online-Nachrichtenwebseiten scheinen traditionelle Print-Medien als zentrale Intermedia Agenda-Setter abzulösen. Den vollständigen Artikel findet Ihr Online-First bei Journalism.

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Drei Vorträge auf der ICA in Puerto Rico

Dieses Jahr bin ich an drei Beiträgen beteiligt, die in Puerto Rico präsentiert werden:

“Exploring News Content Complexity Using Network Analysis” (mit Carina Jacobi, Jakob-Moritz Eberl, und Stephan Schlögl) diskutiert wie Netzwerkanalyse dazu beitragen kann, die Komplexität von Medienberichterstattung zu erklären. Indem wir politische Berichterstattung als symbolisches Netzwerk konzipieren, können wir drei nützliche Indikatoren aus der Netzwerkanalyse adaptieren, um die Komplexität der Nachrichten in verschiedenen Medien zu vergleichen. Über Netzwerkdichte können wir den Grad der Verbindungen in der beschriebenen Debatte erfassen, Netzwerk Zentralisierung erfasst den Fokus auf einzelne Akteure oder Themen, und Netzwerk-Heterogenität spiegelt die Vielfalt der Akteure und Themen wider. Im Anschluss an eine theoretische und methodische Diskussion der Anwendbarkeit dieser drei Indikatoren demonstrieren wir ihren Nutzen auf Basis einer Fallstudie zur politischen Wahlberichterstattung in Qualitäts- und Boulevardzeitungen.

“Issue Public Membership as a Mediating Factor in the Individual Agenda-Setting Process” (mit Ramona Vonbon und Hajo Boomgaarden): Dieser Aufsatz untersucht die Rolle der individuellen Medienagenda und der Zugehörigkeit zu einer Themenöffentlichkeit in Agenda-Setting-Prozessen. Das aufgestellte theoretische Modell wird für fünf Themen auf Basis einer Inhaltsanalyse von 28 Nachrichtenmedien und einer Panel-Befragung mit n= 2,456 im Rahmen der Nationalratswahl 2013. Die Pfadmodelle zeigen, dass die öffentliche Agenda recht stabil ist. Desweiteren wird der Einfluss der Medienagenda auf die persönliche Themenagenda mediiert durch das Interesse an einem bestimmten Thema, also durch die Zugehörigkeit zu einer Themenöffentlichkeit.

“Perceptions of Climate Changes Imagery. Evoking Salience and Self-Efficacy Through Visualization of Climate Change” (with Julia Metag, Mike Schäfer, Tjado Barsuhn, Tobias Füchslin): Although the media coverage of climate change has been given some attention in the last years, only very few studies deal with visual representations of climate change. As a study by O’Neill et al. (2013) for Australia, USA and the UK has shown, climate change imagery can shape people’s perceptions of the issue. Therefore we analyze the influence of climate change imagery on citizens’ perceptions in Switzerland, Germany and Austria. We focus on which images would increase the salience of climate change as an issue (‘this image makes me feel climate change is important’) and which images would enhance self-efficacy (‘this image makes me feel I can do something about climate change’). The data was gathered in Q-methodology sorting sessions which were held in the three countries. Results were quite consistent across countries. Imagery of climate change impacts promotes salience while imagery of renewable energies and mobility enhances self-efficacy. The findings are similar to the US, UK and Australia (O’Neill et al., 2013) and strengthen the cross-cultural consistency in perceptions of visual representations of climate change.

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Vortrag zu Effekten der Parteien- und Medienkommunikation auf WechselwählerInnen

Am Freitag, 15. Mai 2015, stelle ich eine Studie zu den Effekten der Partei- und Medienkommunikation auf WechselwählerInnen im Wahlkampf auf der Jahrestagung der DGPuK in Darmstadt vor. Es ist eine spannende Studie, in der meine Ko-AutorInnen (David Johann, Sylvia Kritzinger, Kathrin Thomas, alle Universität Wien) und ich vom beeindruckenden Datensatz der Austrian National Election Study AUTNES (www.autnes.at) profitieren können: Eine rolling cross section panel Befragung kombiniert mit einer detaillierten manuellen Inhaltsanalyse aller Hauptnachrichtenmedien. Basierend auf diesen Daten können wir zeigen, dass Parteikommunikation die WählerInnen nur dann innerhalb des Wahlkampfs von einem Wechsel überzeugen kann, wenn die Kommunikation direkt, persönlich erfolgt, an der Haustür, am Wahlstand oder auf der Strasse. Dagegen hat der politische Bias (Salienz und Ton) in den individuell genutzten Nachrichtenmedien durchgängig einen signifikanten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass die BürgerInnen zu einer bestimmten Partei wechseln.

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Und weiter geht’s…

Jaja, etwas ruhig hier geworden. So ein Familien-Umzug von Wien, Österreich (EU) nach Zürich, Schweiz (nein, definitiv nicht in der EU) ist eine ganz schöne Herausforderung. Ein historisches, gegen das Washingtoner Artenschutz Abkommen verstossendes Klavier hilft auch nicht gerade. Von der Tastatur-Umstellung sprechen wir besser gar nicht erst… Aber nun geht’s endlich wieder los mit einer ganzen Reihe Neuigkeiten!

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Zwei DoktorandInnen für politische Kommunikation gesucht

Für meine neue Abteilung “Politische Kommunikation” an der Universität Zürich (IPMZ) suche ich zwei DoktorandInnen (Assistenz-Stellen 60%) – idealerweise eine/n mit Schwerpunkt Inhalte der politischen Kommunikation, eine/n mit Schwerpunkt Rezeption/Wirkung der politischen Kommunikation – ab Februar/März 2015. Näheres hier in der Ausschreibung IPMZ KKvK

JETZT VERLÄNGERT BIS ZUM 31.1.!

Rückfragen gerne auch an mich direkt, Bewerbungen bitte an sekretariat@ipmz.uzh.ch

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Ruf auf Professur für Politische Kommunikation

Im Frühlingssemester 2015 folge ich dem Ruf der Universität Zürich auf eine Assistenzprofessur für politische Kommunikation am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung. Ich freue mich schon sehr auf meine neuen Aufgaben und den neuen Standort!

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Unser Tagungsband zu Medienkonvergenz und Medienkomplementarität ist erschienen!

Soeben ist der von Kati Förster und mir herausgegebene Tagungsband “Medienkonvergenz und Medienkomplementarität aus Rezeptions- und Wirkungsperspektive” bei Nomos erschienen:

Medienkonvergenz und Medienkomplementarität – Welche Auswirkungen hat die technologische und auch inhaltliche Verschmelzung von ehemals getrennten Medienkanälen auf das individuelle Mediennutzungsverhalten? Wie verändern sich etwa Informationsrepertoires und inwiefern nimmt dies Einfluss auf Themenagenden der Nutzer und Nutzerinnen? Inwieweit verlieren die Medien durch diesen Medien(nutzungs)wandel in Zukunft gar ihre Integrationsfunktion? Diesen Fragen geht der vorliegende Band nach und nimmt darüber hinaus theoretische und methodische Herausforderungen durch Medienkonvergenz und Medienkomplementarität für die Rezeptions- und Wirkungsforschung in den Blick.

Mit Beiträgen von: Uwe Hasebrink, Birgit Stark, Anna Schnauber, Cornelia Wolf, Damian Trilling, Katharina Kleinen-von Königslöw, Claudia Wilhelm, Wolfgang Seufert, Merja Mahrt, Gianna Haake, Judith Väth, Sarah Klappert, Anke Wonneberger, Susanne E. Baumgartner, Wouter D. Weeda, Mariëtte Huinzinga und Kati Förster

Das vollständige Inhaltsverzeichnis könnt Ihr hier herunterladen, oder gleich den Band hier bestellen.

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