Vortrag zu Effekten der Parteien- und Medienkommunikation auf WechselwählerInnen

Am Freitag, 15. Mai 2015, stelle ich eine Studie zu den Effekten der Partei- und Medienkommunikation auf WechselwählerInnen im Wahlkampf auf der Jahrestagung der DGPuK in Darmstadt vor. Es ist eine spannende Studie, in der meine Ko-AutorInnen (David Johann, Sylvia Kritzinger, Kathrin Thomas, alle Universität Wien) und ich vom beeindruckenden Datensatz der Austrian National Election Study AUTNES (www.autnes.at) profitieren können: Eine rolling cross section panel Befragung kombiniert mit einer detaillierten manuellen Inhaltsanalyse aller Hauptnachrichtenmedien. Basierend auf diesen Daten können wir zeigen, dass Parteikommunikation die WählerInnen nur dann innerhalb des Wahlkampfs von einem Wechsel überzeugen kann, wenn die Kommunikation direkt, persönlich erfolgt, an der Haustür, am Wahlstand oder auf der Strasse. Dagegen hat der politische Bias (Salienz und Ton) in den individuell genutzten Nachrichtenmedien durchgängig einen signifikanten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, dass die BürgerInnen zu einer bestimmten Partei wechseln.

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